Die Aufgabe war Raumgewinn in meinem Büro im Keller. Die stand schon länger auf der ToDo-Liste und nach einigem hin und her, haben wir eine Lösung gefunden, die alle Beteiligten, besonders den Hund zufrieden zu stellen scheint.

Dazu kam, dass ich schon immer eine alte Sitzbank zu einem Wohnmöbel umbauen wollte und vielleicht habe ich ja Gefallen daran gefunden und mach das irgendwann für eine andere Anwendung nochmal.

Basis für das ganze Projekt, waren ein paar Profilhölzer aus dem Baumarkt, ein entsprechendes Brett und eine alte aber bestens erhaltene Rücksitzbank aus einem VW Golf 2.

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Zuerst wurden die Profilhölzer passsend zugesägt und wie auf folgendem Bild zu sehen, ein „Sofabein“ gebaut, dazu dann in gleicher Art ein zweites.

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Sind beide Sofabeine fertig und mit einem zusätzlichen Holm zwischen vorderem und hinterem Bein verstärkt, werden die Bretter zugesägt. Länge der Bretter entspricht der Breite der Sitzbank. Die Bretter werden dann mit den Beinen verschraubt. Der Abstand der „Sofabeine“ wurde in unserem Projekt jetzt so gewählt, dass die Scharniere an der Golf 2 Sitzbank gleich zur Befestigung genutzt werden konnten.

Hier muss allerdings immer individuell gearbeitet werden, hier empfiehlt es sich die vorhandene Sitzbank im Vorfeld genau zu untersuchen und die Befestigung zu planen.

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Dann folgen zwei Leisten am Rückteil, die so angebracht werden, dass die Lehne der Golf 2 Rücksitzbank sich an sie anlegt. Das gibt Stabilität.

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Was nach der Montage der Sitzbank dann noch kommt, sind ein paar verschönernde Konturschnitte an der vorderen Rundung mit der Stichsäge. Und ein paar unterstützende Keile an den Seiten, die die Wangen der Sitzbank stützen.

Wenn gewünscht, kann man das Gestell mit Farbe oder anderem Anstrich anpassen.

Ansonsten stellt man das gute Stück an seinen Platz. Und wenn man gut gearbeitet hat, dann passt sie in die enge Lücke, wackelt nicht…

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und wird abgenommen:

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