Ich hege ja besondere Sympathien zu Japan und gerade zu einigen Elementen der japanischen Popkultur. Der Japaner mag, mag man dem, was man da häufig zu sehen bekommt Glauben schenken, vor allem alles was bunt ist, bunt leuchtet und überhaupt ein bisschen extrem ist.

Dieser Hang spiegelt sich vor allem auch in dem Geschmack der Japaner wider, was das Individualisieren von fahrbaren Untersätzen angeht. Bunter, blinkender, extremer… riesige Spoiler, Chrom, Neon, LEDs bis der Arzt kommt… all das kann gar nicht genug an den fahrbaren Untersätzen der Freunde aus dem Land der aufgehenden Sonne sein.

Und Geld scheint sowieso keine Rolle zu spielen in den Kreisen des Extrem-Tunings. Lamborghinis als Basis des optischen Wahnsinns sind allgegenwärtig und keine Lücke ist klein oder schmal genug, um da nicht doch noch ein paar LEDs oder Xenon-Blitzer unterzubringen. Effektfolien im Leo-Look sind da schon fast dezent.

Besondere Beliebtheit zu dieser Art der Reizüberflutung scheint es in den Teilen der Gesellschaft zu geben, die sich, na sagen wir mal, im etwas gräulichen Bereich bewegt. Das ist natürlich im Angesicht der Fahrzeuge schon fast ein wenig paradox.

Schön abgebildet wird das alles in einem Video von GoPro, dass die neue 4K Funktionalität der Hero 4 deutlich machen soll.

Wer also in den grauen Wintertagen Mitteleuropas ein bisschen Farbe sucht ist beim folgenden Video sehr gut aufgehoben. Die Bilder sind wirklich schön aufgenommen und arrangiert und da ich einige meiner Leser kenne, weiß ich, dass sie einem engagierten Motorengeräusch gegenüber nicht abgeneigt sind. Die knapp zehn Minuten Video lohnen sich also auf mehrere Arten. Wer allerdings mit ein wenig „Schrauberblick“ das Video ansieht, wird sehen, dass es die Protagonisten mit Schweißen nicht so haben.

Video: GoPro – https://www.youtube.com/watch?v=s0MDY9fl-IA – Titelbild: Screenshot Video

Aufmerksam wurde ich auf das Video durch Gilly’s Playground