Wenn die Fliege zu eng sitzt und die Weinbrause nicht mehr richtig rutschen will, dann steigt sie einem halt zu Kopfe. So passiert es nunmal. So eben gestern auch beim wohl sinnlosesten Promiauflauf des Jahres in Wien… Opernball… Oh Mann… eigentlich sowieso nur Alibi Veranstaltung um ein paar Fotos machen zu lassen und sich ordentlich abzufüllen…

Nun gut… So begab es sich also vor der Loge vom Lugner, dem sympathischsten aller Ösi-Kautze, dass sich Johannes B. Kerner erwehren musste…nicht vorm Lugner, der wiederum spielt dann im weiteren Verlauf noch eine schlichtende Rolle… Ulrich Pfaffelhuber, der sein Geld wohl mit dem Verschleudern von Versicherungen macht, meinte im Angesicht oben bereits erwähnter zu enger Fliege und Weinbrause Herrn Kerner auf die Pelle rücken und ihn vollquatschen zu müssen.

Kerner, Profi durch und durch, nimmt das alles recht gelassen, bis zu dem Moment, wo ihm das Gelaber von Pfaffhuber wohl doch zuviel wird, wendet sich ab und geht… guter Ansatz.

Jetzt allerdings Auftritt André Kemper, gerade im Streit mit seinen ehemaligen Agenturmtibegründern bei Thjink und offfensichtlich etwas leichter aus der Fassung zu bringen als Kerner. Pfaffelhuber jedenfalls schüttet die Weinbrause in den Rücken von André Kemper, der wiederum gerade auf dem Weg hinter Kerner her war um ihn zu begleiten…

Allerdings hat der ältliche Herr Pfaffelhuber wohl nicht mit der niedrigen Reizschwelle des André Kemper gerechnet. Drehung, Schritt, Klatsch… und schon guckte der alte Pfaffelhuber etwas verdutzt aus der Wäsche.

Sicher haben wir die Zeiten des persönlichen Duells längst hinter uns gelassen und richtig war das Handeln Kempers sicher auch nicht. Aber abseits dieser offiziellen Meinung, Gewalt ist keine Lösung… aber wenn der ältere Herr sich nicht mehr unter Kontrolle hat und bis aufs Letzte provoziert, darf es schonmal einen ermahnenden Klapps geben…. oder?