Komm in den Flow und mach einfach.

Apr 11, 2015

Ich blogge schon seit gefühlt hundert Jahren und heute mach ich mal bei meiner ersten Blogparade mit. Das Thema passt und ich hab Lust was zu schreiben.

Gestartet wurde die Blogparade von Sebastian Prohaska auf ithelps.at unter dem Titel „Die tägliche Bloggerroutine

Blogst du regelmäßig?

Ich blogge schon mehrere Jahre. Das Coffeepotdiary habe ich mittlerweile zu meinem „Hauptspielplatz“ gemacht und alle anderen Blogs erstmal auf Eis gelegt. Regelmäßigkeit besteht für mich darin, möglichst mindestens einen Blogpost in der Woche zu veröffentlichen. Wenn das nichts wird, nun gut. Kann sein. Ich muss von irgendwas inspiriert sein, damit ich einen Blogpost hinbekomme.

Wie oft schreibst du Blogartikel?

So oft ich mich von der Muse geküsst fühle. 😀 Und ich muss ein Thema finden, dass mich wirklich anspricht. Hier im Coffeepotdiary sind das grundsätzlich Themen, die nichts mit meiner Arbeit zu tun haben, sondern mit dem, warum ich eigentlich arbeite… dem kleinen Luxus, den man sich nach getaner Arbeit gönnen sollte.

Schreibst du deine Artikel an fixen Tagen?

Nein, hier schreibe ich genau dann, wenn ich mich mit einem Thema ausreichend befasst habe, der Text in meinem Kopf schon Form und Gestalt angenommen hat und  praktisch darauf wartet auf die Welt losgelassen zu werden. Das kann immer passieren.

Wie organisierst du deinen Prozess „Blogartikel schreiben“?

Habe ich eine Idee, einen Plan oder ein Produkt, dass mich interessiert, dann notiere ich mir das in meinem Notizbuch. Dann setzt sich das erstmal. Gibt es ein Produkt, das mich interessiert und das ich beschreiben möchte, dann muss das natürlich erstmal her und getestet werden.

Dann baue ich mir den Blogpost im Kopf schon mehr oder weniger zusammen. Wichtig ist mir zudem, dass ich so oft wie nur möglich meine Blogposts mit eigenen Bildern bestücke. Die müssen dann auch vorher noch gemacht werden.

Ich schreib den Text dann direkt in den Blog und hier sag ich nur… zwischenspeichern … immer und oft.

Dann baue ich den Blogpost-Titel, setze die Bilder ein, schreib die Tags und dann bastel ich bisschen was ins SEO Plugin. Das war’s dann auch schon.

Dann wird veröffentlicht und automatisch in die sozialen Netzwerke geteilt.

Zu welcher Uhrzeit/ Wochentag schreibst du am Häufigsten?

Die längeren Blogposts schreibe ich allermeistens abends, wenn ich meine eigentliche Arbeit gemacht habe und mich entspannt nochmal vor den Rechner pflanzen kann.

Daneben gibt es aber auch immer wieder Spontan-Posts, die meistens nicht sehr lang sind und sich mit Dingen befassen, die mir gerade begegnet sind und zu denen ich einen Gedanken hatte, der JETZT geschrieben werden muss.

Hast du eine Checkliste für deine Routine?

Nein, habe ich nicht. Jedenfalls keine niedergeschriebene, nach einigen Jahren mit Blog schleift sich da was ein, was ich mal versuche zusammenzutragen:

  • Idee haben
  • Inhalt erstellen/Produkt testen
  • Fotos machen
  • Text im Kopf strukturieren
  • Text/Inhalt niederschreiben
  • Bilder einfügen
  • Beitragsbild einfügen
  • Tags einfügen
  • SEO
  • Veröffentlichen / Teilen

Mach ein Foto von deinem Bloggerarbeitsplatz.

Ham’wa gemacht… is oben zu sehen… also der aktuelle Ist-Zustand… das geht auch in aufgeräumter oder chaotischer… das variiert ständig…. 😀

Ist eine regelmäßige Routine wichtig?

Das muss jeder für sich selbst testen und entscheiden. Am Anfang ist das sicher sinnvoll… Als ich mit bloggen anfing, war das alles noch so schön unprofessionell, dass es eine wunderbare große Spielwiese war, um sich selbst zu verwirklichen und seinen Gedankenmus in die Umwelt zu entlassen. Das ist heute sehr oft verloren gegangen.

Welchen Tipp kannst du jungen Bloggern geben?

Blogge, weil Du etwas sagen willst… erarbeite Dir Deinen eigenen Flow und liebe, was Du machst. Beschäftige Dich nicht mit dem Gedanken, mit dem Bloggen Geld zu verdienen, jedenfalls nicht am Anfang, ist das Grund für Dich zu bloggen, dann lass es… Wenn Du allerdings für Dich und Deine Leser bloggen willst und dann irgendwann 3€ damit verdienen kannst, dann mach das.

Dazu: Achte auf Rechtschreibung und Satzzeichen. Bitte! 😉

Und: Sei einzigartig.