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Früher… ähm… ja… also früher musste ja alles etwas größer sein. Auch die Stahlstücken, die man so mit sich rumschleppte. Durfte man damals ja auch noch, früher war die Welt halt noch in Ordnung.

Heute hängen die großen Schneidwerkzeuge nur noch zur Deko im Schrank oder an der Wand.

Das war allerdings nicht der entscheidende Grund für den Wechsel in die etwas kleinere Liga der Gebrauchsmesser. Auch nicht die Antiterrorgesetze, die seit Jahren nur noch den Kleinkram erlauben. Entscheidend war da vornehmlich die bessere Handhabbarkeit der 9-12cm Klasse bei den alltäglichen Aufgaben. Alles im 12cm Bereich (oder auch etwas darunter) ist irgendwie angenehmer zu benutzen. Hab ich jedenfalls in der letzten Zeit festgestellt.

Und ein gar seltsamer Zufall spülte mir eine Infomail von PUMA ins Postfach. Das war letzten Spätsommer. PUMA Messer hat das Catamount mit Grenadill Griffschalen aufgelegt und das gefiel mir optisch ganz ausgezeichnet. Und da man sich ja mal was gönnen soll, hab ich mir das Catamount als selbstgemachtes Geburtstagsgeschenk bestellt. Und das direkt bei PUMA Messer. Da wiederum sei anerkennend angemerkt, dass der Versand direkt von PUMA megaschnell erfolgt. Das Schneidgerät war schon 3 Tage nach Bestellung bei mir.

Die PUMA Messer aus den IP Serien werden vornehmlich in spanischen Manufakturen gefertigt und sind qualitativ ansprechend, optisch schön und trotzdem in einer Preisspanne, in der man kein schlechtes Gewissen hat das Messer auch zu benutzen.

Mit einer Klingenlänge von 99 mm bei einer Gesamtlänge von 205 mm ist das Messer kompakt und trotzdem angenehm zu handhaben. Die Klingenstärke ist mit 3 mm dem Messer angemessen. Der 1.4125 oder X105CrMo17 Edelstahl der Klinge ist mit einer Rockwellhärte von 57-60 angegeben, die wie bei PUMA üblich mit einer Einschlagmarke auf der Klinge sichtbar getestet wurde.

Die Steckscheide ist aus robustem und festem Sattelleder. Hier hatte ich erst Bedenken, dass das Fehlen einer Schließe unpraktisch sein könnte. Ein paar Tage Test im Alltag haben allerdings gezeigt, dass diese Bedenken unbegründet sind und die Messerscheide das Catamount zuverlässig verstaut.

Die Griffschalen sind das wirklich Besondere am von mir erworbenen Catamount. Hier hat Puma im Unterschied zu Olive, Eiche oder Hirschhorn, wie sonst, Grenadill verbaut und damit in meinen Augen eine gute Wahl getroffen. Das afrikanische Hartholz aus der Palisanderfamilie, das im Englischen als African Blackwood bezeichnet wird, bildet mit seiner dunklen Farbe und seiner sehr sehr feinen Maserung, durch die Nachdunklung und damit fast schwarze Färbung eigentlich nicht mehr suichtbar, einen schönen optischen Kontrast zur Klinge.

Diese wiederum zeichnet sich durch gute Schärfe und Schnitthaltigkeit aus. Meine Verwendung des PUMA IP Catamount ist allerdings auch nicht sonderlich beanspruchend.

Das Catamount gibt‘s in verschiedenen Griffschalenvarianten und in der Schwesterversion Catamount II bei PUMA direkt.

Ein sehr gutes, einfaches, praktisches Stück Schneidstahl, dass man gern hat und gern bei sich hat. Und falls die Lederscheide irgendwann mal nicht mehr sooooo schön ist, bekommt man einzeln auch bei PUMA.

PUMA IP Catamount Grenadill Messer
PUMA IP Catamount Grenadill Messer
PUMA IP Catamount Grenadill Messer
PUMA IP Catamount Grenadill Messer

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