Ich war ja noch schnell mal 3 Tage in Berlin. Private Mission für einen meiner besten Freunde.

Und nachdem es am ersten Abend und am darauffolgenden Sonntag mächtig kalt war, lag am Montag ordentlich Schnee… Was aufgrund der Sonnenstrahlen am Morgen auch recht hübsch aussah. Da fegt man auch ganz gern sein Auto frei und beschwert sich wenig… komischerweise wurde aus dem Sonnenschein dann auf dem Weg von Lichtenberg ins nahe Hohenschönhausen auf einmal eine neblige Suppe und aus dem Schnee auf der Straße ein grauer großstädtischer Matsch, der alles andere als schön war…

Nun kommt es natürlich, für den ollen Provinzler völlig unverständlich, zu Zuständen in der Hauptstadt, die man so nicht erwartet. Die S-Bahn ächzt unter den zwei senkrecht stehenden Schneeflocken, genau wie die Stadtreinigung. Wobei zweitere mein vollstes Verständnis hat.

Das der gemeine Berliner an sich im Angesicht der „Schneemassen“ fahrtechnisch auch leicht überfordert ist, bedarf eigentlich keiner besonderen Erwähnung.

Kommen wir aber zum Titelbild dieses Posts.

Einer der am meisten gesehenen Unmöglichkeiten im geschriebenen Wort, wurde plakativ von einer Bar auf Digitaldruck gebannt und im Schaufenster der Öffentlichkeit präsentiert.

Der Versuch jedes Jahr aufs neue aus „Silvester“ ein Sylvester zu machen ist leider so verbreitet, dass ich mittlerweile Angst habe, dass die Leute vom Duden irgendwann auf den Gedanken kommen, das als Bestandteil der Allgemeinschreibung in ihren Index aufzunehmen. BITTE NICHT! Man muss nicht auch diesen Mist noch mitmachen.

Am einfachsten macht man sich die richtige Schreibweise bewusst, indem man sich ein Mischwesen aus Sylvester Stallone und Sylvester dem Cartoon-Kater vorstellt. Hat man dieses Bild verinnerlicht, vergisst man nie wieder, dass man nur die beiden mit einem Y schreibt und der letzte Tag des Jahres immer… und wirklich immer SILVESTER heißen wird.

Die große Feierei rund um den Jahreswechsel wird mir allerdings auch immer verschlossen bleiben. Ich habe immer das Gefühl, dass da im pyromanen Feuerwerksrausch, gepaart mit Alkoholika das Ende des einen Jahres gefeiert wird, in dem nur gemeckert wurde um das neue Jahr zu begrüßen, dass in den Augen der ballernden Besoffenen am Ende genauso beschissen wird…

In dem Sinne… schönes SILVESTER!