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Update: Auf der Facebookseite des Festivals findet Ihr folgendes Statement der Organisatoren:

Liebe Leute, vielleicht sind die News von heute schon zu euch durchgeflattert. Die Gemeindevertreter fürchten, dass es in Zinnowitz im Rahmen unseres Festivals neben dem Zusammenbrechen der Infrastruktur zu Chaos und Lärmbelästigung kommen wird und haben unsere Veranstaltung somit mehrheitlich abgelehnt. Das Festival ist allerdings entgegen anderer Meldungen NICHT abgesagt, wir befinden uns in Verhandlungen über zwei Geländeoptionen und mit etwas Glück werden wir sogar auf Usedom bleiben können. Wir halten euch auf dem Laufenden, morgen wissen wir hoffentlich schon mehr. ♥

Es hätte ein Highlight werden können. Für junge Leute und alle die, die glauben, dass Usedom mehr sein kann als die „Rentnerinsel“.

Der Anfang war 2012 gemacht worden mit „Plötzlich am Bodden“ und dem „Spring Break“(im August). So sollte es 2013 weitergehen. Den „Spring Break“(im August und auch „Plötzlich am Bodden“ wird es wohl wieder geben.

Jetzt sollte sich auch ein weiteres Festival etablieren. Das Utopia in Zinnowitz – Rockmusik und als Headliner waren schon Jennifer Rostock für das Festival in Zinnowitz verpflichtet.

Wie die Regionalpresse aber jetzt aktuell vermeldet, wird es kein Utopia Festival in Zinnowitz, genauer zwischen Zinnowitz und Bannemin, geben.

Warum? Ja gute Frage laut OZ Bericht haben die Gemeindevertreter wohl Angst vor Chaos und Lärm.

Aha. Nun schau. Für immer mehr Hotels und Ferienwohnungen ist Platz und auf für die gebetsmühlenartigen Lobpreisungen immer weiter steigender Übernachtungszahlen. Man sieht sich allerdings nicht im Stande eine Veranstaltung mit 4000 Besuchern als gastgebende Gemeinde durchzuführen.

EIN ARMUTSZEUGNIS für eine touristische Gemeinde. GANZ GANZ TRAURIG! Achja, die Polizei stimmt gleich in den Chor mit ein und schiebt Sicherheitsbedenken nach. Ahja… nun schau an.

Es könnte Lärm geben… Nein, es könnte nicht, es würde mit Sicherheit Lärm geben und das wäre auch gut so, das ist bei einem Rockfestival nunmal so. Dazu könnte man ja mal die Einwohner in Wacken befragen, die kennen das schon seit Jahren mit der 20fachen Besucheranzahl – und kommen damit nachgewiesenermaßen bestens klar.

Aber auf einer Insel auf der seit Jahren konsequent der Altersdurchschnitt auf über 70 angehoben werden soll und junge Menschen nur noch für karge Löhne in der Gastro erwünscht sind, wundert mich rein gar nichts mehr. Neben horenden Mieten und fehlenden Verkehrskonzepten scheint nicht viel Neues auf Usedom zu finden zu sein.

Ein guter Freund aus Berlin, bei dem ich gerade für ein paar Tage bin, kommentierte die im OZ Bericht dargestellten Fakten auch nicht sonderlich freundlich.

In dem Sinne … Gute Nacht Usedom!