Seite auswählen

- Werbung - Blogpost mit Affiliatelink.

Zwölf Jahre Geduld muss man erstmal aufbringen. Einen Bourbon über diese Zeit in Fässern zu lassen, da muss man schon einen Plan haben. Whiskey ist ein Geduldsgeschäft, das, was man heute brennt, liegt dann noch Jahre im Fass.

So hat man zwar immer was zu tun mit dem aktuellen und den älteren Bourbons, die Ergebnisse der aktuellen Arbeit sieht man aber erst Jahre später. In dem Falle zwölf Jahre nachdem der Brand in die Fässer kam.

Neben den Standard Bourbons lässt sich keine namhafte Brennerei lumpen und legt immer wieder Produkte auf, die den normalen Herstellungsprozess um einiges übersteigen.

Bei Jim Beam ist es der Signature Craft und der Distiller‘s Masterpiece. Der Signature Craft wanderte irgendwann vor diversen Monaten in meinen Whiskeyschrank, wo und wann ich ihn gekauft habe, kann ich nicht mal mehr sagen und er fristete bisher etwas unbeachtet sein Dasein.

Zu Unrecht natürlich. Denn was da in der Flasche ist, sollte mit Lob bedacht werden. Ein wirklich schöner Bourbon, der da in der Flasche ist. Und mit 12 Jahren Lagerung auf dem Buckel durchaus ungewöhnlich. Solange faulenzt eigentlich kein Bourbon im Fass.

Natürlich nach der Produktion in frische Weißeichenfässer gefüllt und dann im Warehouse in die obersten Lagerreihen gehievt, hat der Signature Craft dann eben 12 Jahre Zeit um alles aus der Eiche zu lutschen, was drin ist. Und das ist natürlich prägend für den Geschmack. Gleichsam hat die Ruhe der Jahre in denen der Bourbon so vor sich her lagert wohl auch diverse Einflüsse auf den Geschmack dessen, was da aus der Karaffe blubbert.

 

Beam selbst empfiehlt natürlich den Genuss pur oder auf Eis. Pur natürlich, was soll das harte Wasser im Bourbon? Das macht das edle Getränk nur dünn.

Mit 43 Vol.% ist der Signature Craft im normalen Rahmen und nicht sonderlich stark. Dafür transportiert er eins ganz offensichtlich. Schon beim ersten Probieren merkt man, der Signature Craft ist weich, sehr weich, eigentlich genau der Richtige um jemanden an einen hochwertigen Bourbon Geschmack finden zu lassen.

Durch die 12 Jahre allein im dunklen Eichenfass ist der Whiskey natürlich geprägt von den rauchigen Noten, die die ausgeflammten Eichenfässer an den Whiskey über so lange Zeit abgeben können. Dazu kommen Bourbontypische Vanillenoten. Und natürlich Karamell. Der Signature Craft hat Karamell Noten. Sein weicher, runder Charakter in Verbindung mit diesen Noten von Vanille und Karamell machen den Bourbon zu einem ganz besonderen Genuss. Und trotzdem kommt natürlich die Eiche um die Ecke. Klar, wenn man so lange zusammen ist, dann nähert man sich an und übernimmt einiges vom anderen… im Fall des Signature Craft ganz eindeutig die Noten von der Eiche. Und natürlich finden sich auch wieder einige, die den halben Kühlschrank aus dem Beam rausschmecken. Auch hier halte ich mich, wie bei meinen anderen Reviews zurück. So ausgeprägt und detailliert ist mein Geschmackssinn nämlich dann doch nicht.

Geschmack ist, wie wir wissen, reine Geschmackssache, so ist es nicht verwunderlich, dass der Signature Craft bei den Bourbonfreunden ganz unterschiedlich ankommt, die einen können ihm nicht viel abgewinnen, die anderen sind ähnlich positiv angetan, wie ich.

Hier hilft wie so oft nur probieren.

Was man hier unbedingt erwähnen muss… der Signature Craft ist eine Small Batch Abfüllung. Das heißt, bei dem günstigen Kurs zu dem der Bourbon über den Tisch geht (um die 34€) muss jeder, dem das Tröpfchen genauso gefällt, wie mir, unbedingt noch die eine oder andere Flasche ins Lager packen.

Wenn Du Dir auch eine Flasche vom Jim Beam Signature Craft bestellen möchtest.*

*Affiliate Link

Jens

Jens

COFFEEPOTDIARY.de | FGW

Das COFFEEPOTDIARY ist mein ganz persönlicher Platz für Entdeckungen, Gedanken und mehr. Entstanden aus der Idee meinen Kaffeekonsum zu dokumentieren ist es mittlerweile ein Blog mit ganz unterschiedlichen Themen.

Pin It on Pinterest

Share This

Teilen macht Spaß!

Zeige diesen Artikel Deinen Freunden.

Google+