Seite auswählen

Und es bewegte sich alles auf dem Niveau eines 8 mal aufgebrühten Teebeutels. Viel erwartet hab ich ja schon nach dem siebten Aufguss nicht. Und auch das Engagement von Jason Statham macht die Sache nicht unbedingt besser.

Ich hätte nicht erwartet, dass man so ein Drehbuch, darf man das in dem Fall so nennen, oder sollte man lieber Drehheft sagen, noch seichter schreiben kann.

Ein Panzer? Ein Uboot? Ein Baby? Leute… was sollte das denn werden? Man muss sich fragen, ob die Autoren dieses Machwerks an Einfallslosigkeit oder Überfluss gelitten haben… ich spekuliere immer noch über die Überdosis Zuckerwatte, die zu diesem Handlungsstrang geführt hat. Ich kann mir die Autorenkonferenzen jedenfalls nur so vorstellen: „Leute, es fällt uns nix ein…. Wir kriegen keine Geschichte zusammen… scheißegel… Panzer, Uboot, Baby… Bämmm, Bumm, Quietsch, Brumm, Peng, Klatsch… – Danke, reicht…machen wir so.“ Das letzte was noch von Fast & Furious übrig ist, ist die Szene in Havanna am Anfang des Films. Bei Einblendung des Filmtitels war’s das dann aber auch…

Optischer Lichtblick war Charlize Theron … und nur das. Punkt. Nicht, dass es für mich jemals noch relevant werden wird… wie bekommt man die Frisur so hin wie in Fast & Furious 8? Also die von Charlize Theron… die von Diesel und Johnson trag ich selbst…

Und es soll wirklich noch Teil 9 und 10 geben? Was kommt dann? Diesel springt mit nem aufgeblasenen V8 von Cape Canaveral Richtung Mond, um den von Mrs. Theron umgelenkten Asteroiden aus der Kollisionsbahn mit der Erde zu stoßen?

Wie auch immer… die Nummer ist endlich durch. War sie schon nach dem Hochhausjump mit der roten Bude in Teil 7.

Was sonst noch so war? Ich bin mal durch die Blogs der Modemädchen geschlendert. Eigentlich zufällig. Insoweit halb zufällig, als dass mich ein Blogpost von Mr. Dorin Popa darauf aufmerksam gemacht hat. Der hat mal die Blogs aufgelistet, die in einer der aktuelleren Ausgaben der InStyle Beachtung und Erwähnung oder was auch immer fanden.

Das sind irgendwie um die 14 … nicht schlecht… Blogs sind also angekommen. Wo? Gute Frage… im Mainstream des Marketings wahrscheinlich. Ich jedenfalls mal pauschal alle verlinkten Seiten in neue Tabs geschmissen und siehe da… Ladezeiten waren mal Rankingfaktor bei den Suchmaschinen… hier jedoch nicht nötig, die Zielgruppe wird anders angelockt, um die Looks dann nachshoppen zu können… egal, war jedenfalls nicht so berauschend alles… aber ich bin ja da auch nicht Zielgruppe.

Irgendwelches Linkgeklicke führte mich auf irgendein Blog… und hätte ich den Namen nicht vergessen, ich würde ihn hier auch nicht schreiben. Es war jedenfalls keiner derer aus der InStyle. Was mir allerdings zum wiederholten Male auffiel zwischen all den Outfit-Posts war ein Artikel in dem es um Gin ging…und das war nicht das einzige Blog in der letzten Zeit, der mir dahingehend auffiel. Die höflichen „Ich danke der Klosterbruder-Brennerei Hinterfluffingen, dass man mir den Gin zum guten Schwipps zur Verfügung gestellt hat.“ macht ja deutlich, was los ist. Nun sollten wir alle wissen, dass sich Mädels auch mal ganz ordentlich einen hinter den Schlauchschal kippen, und dann auch mal den harten Stoff…und nicht nur die klebrige Weinbrause…und das ist auch gut so.

Das mit dem Gin in Blogs ist allerdings seit einiger Zeit schon inflationär und das wiederum passt ganz gut zum Influencer – Hype… Schnaps ist da nur der letzte Eiswürfel im Glas… selbst Autofirmen und andere schicken ihre Agenturen wie verrückt in das Influencergehege um irgendwie Reichweite abzugreifen…

Als #Bourbon  -Fan kann ich mich dahingehend im Moment ganz entspannt aus dem Fenster legen. Die großen und kleineren Jungs aus dem #Whiskey – Lager spielen da schon fast konservativ. Gut, Jack Daniels hat letztens mal paar Flaschen Jack Honey unters Bloggervolk geworfen… mein Post dazu war davon unbeeinflusst… die Flasche steht schon länger bei mir rum…

Rum hat sich mittlerweile auch etabliert und die Leute haben mittlerweile gelernt, dass das weiße Zeug mit gelbem Etikett soviel mit gutem Rum zu tun hat, wie der Name mit Kuba.

Ob man nun Modemädchen unbedingt als Markenbotschafter für Gin ansehen sollte, haben die verteilenden Agenturen für ein bisschen mehr Reichweite ja bewiesen….anscheinend ja.

Gin bringt man mir damit allerdings nicht nahe… der botanisierte Agraralkohol wird mir nicht sympathischer… das Storytelling der Bourbon-Jungs gefällt mir da besser…

Gin ist halt irgendwie so Singer/Songwriter… Whiskey halt Rock‘n‘Roll … da hat Lemmy neben der Musik halt ein Image geschaffen, wofür ihm die Brüder aus Tennessee und Kentucky bis in alle Ewigkeit dankbar sein sollten…

Tequila… auch schon lange nicht mehr Trend … (Notiz an mich.)

Jens

Jens

COFFEEPOTDIARY.de | FGW

Das COFFEEPOTDIARY ist mein ganz persönlicher Platz für Entdeckungen, Gedanken und mehr. Entstanden aus der Idee meinen Kaffeekonsum zu dokumentieren ist es mittlerweile ein Blog mit ganz unterschiedlichen Themen.

0 Kommentare

Kommentar verfassen

Pin It on Pinterest

Share This

Teilen macht Spaß!

Zeige diesen Artikel Deinen Freunden.

Google+