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Und es ist Sommer. Und es gibt einige Erkenntnisse, die damit einhergehen. Und alle gehören in den großen Rundordner, den wir vorsorglich mit “Sommerloch” beschriftet haben.

1. Es ist warm… Am Tage und auch nachts. Immer. Für alle… im Büro und zu Hause… und ja, jedes 10tel Grad ist einen Spruch wert, den man irgendwo teilen muss, gerade dann , wenn man sich denken kann, dass das selbe Sprüchebildchen allein heute schon bei 75% der Kontakte zu sehen war. Ich warte jetzt nur darauf, dass mir irgendein Witzbold aus dem Kuriositätenkabinett „Ich lerne alle Sprüche auswendig und verkaufe sie als meine.“ bei einem begrenzt amüsanten halbprivaten Anlass genau diese dann präsentiert.

2. Auch auf Mallorca ist es warm… und voll… und wie auf jeder Urlaubsinsel kochen da manchmal die Gemüter hoch. Da ist es egal, ob du Sportler mit nicht enden wollenden Problemen oder Schauspieler mit Aussprachebesonderheiten bist… in der Hitze der Nacht bekommt man sich schonmal in die Haare… ist aber auch nur interessant, wenn die Zeitungen eh nicht voll zu kriegen sind.

3. Das mediale Sommerloch erfährt just in diesen Tagen seine maximale Ausdehnung. Und wie Sommerloch funktioniert, sollte jedem langsam klar geworden sein. Wer ansonsten aufgrund seines Hinterbänklerdaseins im Bundestag keine Interviews oder anderweitige Aufmerksamkeit bekommt, die aber auch mal möchte, wartet auf die Ferienzeit und haut dann eine möglichst bescheuerte Idee in die Runde… Wehrpflicht, Gesellschaftsdienst oder wie auch immer man den Blödsinn nennen will, dann stürzen sich alle vom Fraktionskollegen, in Berlin zurückgelassenen Oppositionspolitiker bis hin zu jedem mit Content unterversorgten Journalisten und Radio-/Fernsehsender auf den Unfug und trampeln den innerhalb weniger Stunden so breit, dass das ganze flacher ist als eine Briefmarke. (das sind die Dinger, die man braucht um ein Blatt Papier im Umschlag an einen Empfänger transportieren zu lassen.)

Da kann man förmlich dankbar sein, dass der Lokalteil der Lokalpostille immer dünner wird und die zuständige Zustellerin auch schonmal vergessen hat, das Blättchen zuzustellen. Tragisch nur, dass dies genau an einem Samstag war, als es Fisch geben sollte und man so nichts Passendes hatte, in das man die Reste des armen Flossers hätte hüllen können.

4. Die Hitze im Büro ist natürlich die grausamste überhaupt, und es bedarf natürlich des stündlichen Social Media Posts um genau das der ebenfalls schwitzenden und eigentlich desinteressierten Welt mitzuteilen. Und natürlich geht es allen, die gerade im Freien arbeiten und Dienst tun natürlich um Längen besser und irgendwie seh ich so wenige Feuerwehrleute, Rettungskräfte und Bauarbeiter jammern…

5. Sobald die Hitzeperiode vorbei ist, wird sich etwas Neues zum Bejammern finden… Regen, Sturm, Kälte… keine Sorge…alles wird anders…

Jens

Jens

COFFEEPOTDIARY.de | FGW

Das COFFEEPOTDIARY ist mein ganz persönlicher Platz für Entdeckungen, Gedanken und mehr. Entstanden aus der Idee meinen Kaffeekonsum zu dokumentieren ist es mittlerweile ein Blog mit ganz unterschiedlichen Themen.

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