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Die Messersammlerei führt einen ja schnell mal rund um die Welt. Und nachdem unsere asiatischen Freunde ja auch hier mittlerweile eine immer größer werdende Rolle spielen, werfe ich gerne immer wieder ein paar Blicke in die europäische Nachbarschaft.

Italien, Frankreich aber auch gerade Spanien haben nicht nur eine lange Tradition im Messerbau, unsere spanischen Freunde sind überaus interessant, was kleine und mittelgroße Messermanufakturen angeht. Darüber hinaus produzieren spanische Firmen auch im Auftrag deutscher Messerbauer. Die PUMA IP Messer stammen zum allergrößten Teil aus spanischer Produktion. Und welch gute Arbeit die spanischen Freunde da abliefern, hab ich ja schon einige Male beschrieben.

Das führte dazu, dass ich vor einigen Wochen in ein Messer der Firma CDS investierte. Der spanische Messerhersteller ist mit Outdoor- und Survivalmessern zu bezahlbaren Preisen am Markt. Die Abkürzung CDS heißt Cuchillos De Supervivencia und bedeutet übersetzt Überlebensmesser. Die Firma an sich ist in der Stadt Albacete ansässig.

Das CDS AXARQUIA in weiß ist in der Szene der Messerfreunde und EDCler ein nicht unbekanntes Werkzeug.

Verschaffen wir uns erstmal einen Überblick über die Daten des AXARQUIA:

Länge gesamt: 222 mm
Grifflänge: 122 mm
Griffstärke: 23 mm
Klingenstärke: 4,1 mm
Klingenlänge: 100 mm
Schneidlänge: 97 mm
Klingenbreite: 34 mm
Gewicht Messer: 210 g
Gewicht Scheide: 101 g mit Feuerstahl zzgl. 42 g
Stahl: MV Stahl 56-58 HRC

Was uns das auf den ersten Blick sagt: Das Messer ist §42a konform, heißt, wenn man mag, kann man das Teil mit sich rumschleppen.

 

 

Wie wir Messerfreunde wissen, ist bei einem Messer in der Größenklasse aber nicht allein das Gesetz entscheidend, ein Schneidstahl in der Größe will auch ganz oft sauber argumentiert sein. 😉

Das Messer ist, so wie man es mag, ein Full Tang. Sprich von Klingenspitze bis Knauf durchgehend ein Stück.

Die Griffstärke vom AXARQUIA ist mit 23mm mal ordentlich dimensioniert. Da kommen wir dann zwangsläufig zur effektiven Griffweite des Spaniers, die bei ca. 85mm liegt, das ist für Standardgriffel, wie die meinen, sehr gut passend, größere Pranken haben es dann aber doch ein bisschen schwerer das Messer gut zu greifen.

Die schöne Drop Point Klinge ist mit max. 34mm auch mal sympathisch wuchtig und charakterisiert das Messer unmissverständlich als Werkzeug. Der über die ganze Klinge gehende Flachschliff hat mir auch sofort gefallen. Das CDS AXARQUIA ist ganz ordentlich geschliffen… hier gilt aber wie bei allen vorgestellten Messern, wer es schärfer will, muss nacharbeiten.

Die Griffschalen aus weißem Micarta sind jetzt natürlich nichts, was schöner wird, wenn man den Stahl durch die Pampa und Schlamm schleift… gut für den Sonntagnachmittag ist das jetzt Messer jetzt auch nicht unbedingt, es sei denn, man nimmt den Kaffee in ebenso verrückter Gesellschaft, wie man selbst. Das gute Stück gibt es auch noch in schwarz/rotem Micarta, grauem Micarta und Cocobolo Holz. Ich allerdings war gleich von dem weiß begeistert. Das Cocobolo Holz ist dann zwar auch hübsch anzusehen… die Griffschalen sehen aber sehr glatt aus und somit ein Punkt des Zweifels ob der Nutzbarkeit bei dieser Variante.

Das AXARQUIA kommt mit einer Echtlederscheide. Und die war auch durchaus kaufentscheidend. Denn die kann man auch horizontal am Gürtel tragen. Das hatte ich schon ne Weile gesucht. Der sichernde Druckknopfverschluss ist ordentlich fest schließend, versehentlich öffnen sollte nicht passieren. Die Messerscheide an sich ist jetzt keine Kürschnerkunst. Aber sie tut ihren Dienst… Zum Messer dazu kommt zusätzlich ein Feuerstahl, den schmeißen ja mittlerweile so ziemlich alle mit ins Package. Ich hab mittlerweile so um die fünf davon…. Und den kann man auch mittels zwei Schlaufen an die Messerscheide stecken.

Der funktioiert auch ganz ordentlich. Allerdings könnt Ihr es Euch schenken, den an der geriffelten Daumenauflage zu reiben…. Nehmt dazu lieber die dazu prädestinierten Kanten am Klingenrücken…

Ach… hinten am Griff gibt es ne Fangriemenöse… also genau das Richtige um irgendwas aus Paracord dran zu tütern… 😀 Ansonsten kann man mit dem Knauf auch mal anklopfen. Eine Bohrung vorne kurz vor den Griffschalen hätte auch Sinn gemacht, kann man dann mit Schnur das Messer an der eigenen Hand oder einem Stab befestigen…

Das ganze Messer ist ein bisschen grifflastig. Zum Arbeiten und schnippeln ist das echt praktisch. Der Messerstahl ist wohl ein spanischer MV / MOVA / Molybdän Vanadium Stahl mit einer Rockwell Härte von 56-58. Der Stahl an sich ist zwar rostfrei, gilt aber als nicht besonders schnitthaltig…. Nunja… dann muss man wohl mal einmal öfter nachschärfen.

Alles in allem bekommt man mit dem CDS AXARQUIA ein ordentliches Messer mit einer Lederscheide zu einem entspannten Kurs. Was man nicht damit machen sollte… alleine und nur mit dem Messer ausgerüstet durchs Nichts… wofür es gut ist… als Alltagsbegleiter mit moderater Belastung… und Äpfel schneiden in schön kann ja auch ganz nett sein.

Das CDS AXARQUIA liegt aktuell im Preis um die 78€, was ich persönlich für das Werkzeug als angemessen erachte und hier gerne eine Kaufempfehlung ausspreche.

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Jens

Jens

COFFEEPOTDIARY.de | FGW

Das COFFEEPOTDIARY ist mein ganz persönlicher Platz für Entdeckungen, Gedanken und mehr. Entstanden aus der Idee meinen Kaffeekonsum zu dokumentieren ist es mittlerweile ein Blog mit ganz unterschiedlichen Themen.

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