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Manchmal… passieren Sachen, die man selbst so nicht für möglich hält… Was man so normalerweise in den “Kurmuscheln” … also auf den Freilichtbühnen in den Ferienorten erlebt, ist in den allermeisten Fällen schon schwer über der Grenze des guten Geschmacks und dicht an der Grenze zur audiovisuellen Körperverletzung.

Rote Pferde, Flieger, Fliegen und das ganze Repertoire alter und neuer schlechter Schlager werden von Freizeitmusikern mit begrenztem Sangestalent dafür aber viel zu viel Selbstbewusstsein zu Gehör gebracht.

Aber manchmal, findet man, Vorsicht, kitschiges Wortspiel, unter all dem anrüchigen Schlick eine Perle der Unterhaltungskunst. Aufgefallen sind mir die Jaruselskiz schon Anfang Mai, wo sie mein Ohr in Ahlbeck mit mir wohligen Tönen überraschten, die mich auf der Promenade erreichten und schon dort dazu führten, dass ich stehen blieb und zuhörte. 

Die Jaruselskiz sind aus Dresden und spielen zum wiederholten Male ihre Ostseetour und wurden dafür von den örtlichen Kurverwalungen engagiert. Und da sag ich mal “zum Glück”. Das musikalische Niveau der 4 Jungs aus Sachsen ist ein heller Strahl in der Dunkelheit dessen, was sonst so aufspielt. Fragt mich nicht, wie es dazu kam, dass mir der Name “The Jaruselskiz” im Hinterkopf bekannt und präsent war, muss wohl beim musikalischen Streifzug durch die Weiten hängengeblieben sein.

“The Jaruselskiz”, das sind der Herr Wojcik an den Tasten und am Mikrofon, der Herr Hübel an der Elektrogitarre, der Herr Flegel am Elektrobass und der Herr Naumann an der Rhythmusabteilung… und das alles live, handgemacht und mit erhöhtem Unterhaltungswert.

Ich zitiere mal ganz kurz den älteren Herren hinter mir: “Das is ganz anders, aber es gefällt mir.” Ganz anders als das grenzdebile Rumstata-Gedudel der Playback-Kasper auf alle Fälle… 😉 Was da zu Gehör gebracht wird ist die Mischung aus Blues, Soul, Rock und RnB. Und so hab ich mehr oder weniger durch Zufall gesehen, dass die Jungs nochmal in Karlshagen zu einem Konzert weilten und setzte mich mit Kamera und offenen Ohren ins Publikum.

Und weil man fähige Künstler supporten muss …hab ich die LIVE CD der Jungs organisiert und signieren lassen. Und ich denke, ich gebe die an Euch weiter, wann und wie, wird in der nächsten Folge vom INSELpod erklärt. Der Mario und ich werden das handsignierte Stück für ein bisschen Support verlosen.

  

 

Und für alle, die mal reinhören wollen in das, was die Jungs um Herrn Wojcik so spielen, gibt’s hier einen meiner Favoriten, der leider nicht auf der CD, dafür bei Soundcloud ist, zum anhören:

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