Duckstein Weizen Cuvée – die Bierempfehlung

von Jun 29, 2015Genuss3 Kommentare

– Werbung – weil scheinbar alles Werbung ist | Produkt selbst gekauft

 Ich bin weder Bierexperte noch der ausgewiesene Biertrinker. Wenn man mich an Bier heranbekommen will, dann muss man sich schon ein bisschen was einfallen lassen.

Nun ist es so, dass sich Duckstein schon vor geraumen Jahren positiv in mein Geschmacksgedächtnis eingeprägt hat. Damals noch mit dem Original Duckstein, das ja leider in viel zu wenigen gastronomischen Einrichtung hier in der Gegend ausgeschenkt wird…

Da wird ja eher die Hopfenbrause mit Kopfschmerzgarantie und dem Leuchtturm in der Werbung ausgegeben… und Freunde, das ist so langweilig…

Duckstein dagegen empfiehlt sich bei mir immer wieder durch seinen milden aber würzigen Geschmack…

So ist das auch beim Weizenbier von Duckstein … boah … also ich find es lecker… aber sowas von…

Lasst uns kurz abarbeiten, was Duckstein selbst zum Duckstein Weizen Cuvée sagt:

Zwei erlesene Hopfensorten zeichnen dieses einzigartige Weizen aus. Der bekannt fruchtig, vollmundige Geschmack mit leichter Karamellnote wird durch die Aromahopfen Perle und Saphir noch intensiver. Der Einsatz von Spezialmalzen und die rotblonde Farbe verleihen auch ihm den typischen Duckstein-Charakter.

So beschreibt Duckstein den Geruch des Weizen auch als “fruchtig, bananig” … naja… die Banane ging mir zum Glück ab und war für mich nicht zu erkennen…

 

duckstein weizen cuvée

Den Geschmack als vollmundig, karamellig und süßlich zu bezeichnen… okay Duckstein… das kann man so machen, das stimmt…

Aber wenn Ihr Euch schon mit Beschreibungen überschlagt, dann schreibt doch: Das Weizen Cuvée ist dermaßen weich und angenehm im Geschmack, dass man vieles, was einem vorher als Weizen vorgesetzt wurde als schlechter Witz dasteht…

Mit Grausen erinnere ich mich an säuerliche und unsympathische Versuche Weizenbier bei mir zu positionieren… erfolglos…

Aber das hier ist dem weichlichen Gelegenheitsbiertrinker echt sympathisch im Mund… in das Duckstein Weizen Cuvée kann man sich echt ein bisschen verlieben.

Da passt sogar eine meiner Lieblingsbeschreibungen… kuschlig… schon allein wegen des luftigen aber doch kompakten Schaumes, dass die rotblonde (und wir wissen alle, was wir von rotblond halten sollen 😉 ) Flüssigkeit beim Weg ins Glas entwickelt.

 

duckstein weizen cuvée

Und auch wenn ich es natürlich jetzt hier für diese Review bei einer Testflasche belassen habe… und jetzt Achtung, was er schreibt … könnte ich mir vorstellen vom Duckstein Weizen Cuvée auch noch eine zweite Flasche zu trinken… und das, jeder der mich kennt wird das wissen, ist schon etwas außergewöhnlich für mich…

Zwei Gläser guten Wein, okay… ein doppelter Whiskey… okay auch das… aber ein zweites Bier ist bei mir echt ungewöhnlich und spricht für das Duckstein Weizen. Das wiederum punktet bei mir natürlich auch aufgrund seiner liebevoll exklusiven Glaskaraffe in der es zu mir kam… mit dem sparsamen Etikett… hach… so klassisch und doch so passend…

Wenn ich sonst, wie man wiederum vielleicht auch weiß ein Freund von Craftbeer bin, dass geschmacklich durchaus ordentlich auf den Putz hauen darf und ja eigentlich das ganze Industriezeugs eher schlechte Karten bei mir hat, darf  Carlsberg, wohin Duckstein gehört, verwundert dreinschauen und mich überzeugt wissen…

So… nun aber genug Hymne auf das Duckstein Weizen Cuvée … demnächst muss ich wieder im Craftbeer Segment wildern und hier ein bisschen was dazu schreiben…

Jens

Das COFFEEPOTDIARY ist mein ganz persönlicher Platz für Entdeckungen, Gedanken und mehr. Entstanden aus der Idee meinen Kaffeekonsum zu dokumentieren ist es mittlerweile ein Blog mit ganz unterschiedlichen Themen.

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3 Kommentare

  1. DirkNB/Herdnerd

    Da ist wohl einer Fan geworden. Nach Deiner Beschreibung muss ich es wohl auch demnächst mal kosten. Das dürfte auch den einen oder anderen verwundern, gehöre ich doch zu den noch größeren Bierverweigerern. Neulich im Supermarkt habe ich es auch schon gesehen, etwas konditioniert, da das Originale Duckstein bei entsprechender Gelegenheit in meiner Familie durchaus auch mal genossen wird.
    Morgen ist mal wieder Shoppingtag und ich hoffe, dass mir noch einfällt, wo mir die Flasche aufgefallen ist.
    Wo ist eigentlich der Unterschied zwischen Weizen und Hefeweizen (außer das Wort Hefe im Namen)? Vor allem geschmacklich und in Bezug auf das hier beschriebene Bier.

    Antworten
    • docW

      Ich würde mich jetzt nicht als Fan bezeichnen. Das geht so schnell nicht. Wo jetzt der Unterschied zwischen Hefeweizen und Weizen liegen mag… keine Ahnung… vielleicht am Hefeanteil im Endprodukt? Oder beim Marketing allein? Das Produkt sollte jedoch im mehr oder weniger gut sortierten Handel zu erwerben sein. Also hier führen es die einschlägigen Getränkemärkte.

      Antworten
  2. DirkNB/Herdnerd

    Wann bin ich schon mal in einem Getränkemarkt?! 😉
    Na, schaun wir mal. Ver Shoppingtag ist zwar vertagt, aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben.
    Die Hefefrage hatte den Anlass, dass ich mal ein Hefeweizen probierte mit ausgeprägter Hefenote. Bäh. Das wollte ich nur von vornherein ausschließen.

    Antworten

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