Im Metro gestört und vom Hotel verschaukelt.

von Okt 6, 2021OMT0 Kommentare

Früher war der Metro immer ein Ort der spirituellen Einkehr für mich. Ich konnte versonnen und in Gedanken versunken durch die hässlichen Hochregale schlendern und mir aus den Auslagen 15kg Dosen Sauer- oder Rotkraut und 25kg Säcke Salz und Zucker auf die Ladeflächen der überdimensionierten Einkaufswägen legen, die wohl denen in den USA nachempfunden sind, denn auch die lassen sich nahezu nicht unfallfrei steuern.

Heute sieht das alles anders aus. Anstatt Meditation im Kaffeekorridor und schockhafter Kühlung in der Molkereizelle, kriechen Rentner durch die Gänge in Begleitung ihrer kreischenden Enkel, die mit der Erfahrung Großmarkt wohl völlig überfordert sind. Ja, ich bin davon genervt. Von den schleichenden Alten, wie von den kreischenden Nachkommen.

Was allerdings sehr positiv auffällt ist das freundliche und helfende Personal. Das wundert mich in der immer ein wenig lieblos wirkenden Umgebung jedes Mal aufs Neue. Darum gehe ich gern in den Metro…und wegen der Großpackungen Gummisüßzeugs aus Bonn und der Auswahl an Schaumweinen.

Achso…. und der Metro Markt, in dem ich immer einkaufe, hat einen überdachten Parkplatz und Eingangsbereich. Das schaffen nicht mal alle 5-Sterne-Hotels auf Usedom.

Eigentlich hätte ich den Post erst irgendwie einleiten müssen, so ein Laberpost stand hier schon länger nicht. Die vorherigen Absätze sollten auch eigentlich nur bei Twitter enden, aber nun soll es ein Text für die werden, die sich immer über meine abstrusen Schreibereien freuen. Also die zwei Menschen, wovon eine auch noch meine geliebte Freundin, Lebensbegleiterin und ergänzendes Korrektiv ist.

Wir befinden uns jetzt irgendwie mehrere Tage nach der Bundestagswahl und die einzige Frage, die ich beantwortet haben möchte… Wird Karl Lauterbach Minister werden?

Ich stelle gerade fest, dass ich Benjamin von Stuckrath-Barre sehr inspirierend finde. Wenn Du nicht weißt, wer das ist, nicht schlimm, es gibt Hoffnung. Youtube ist auch Dein Freund.

Was ich auch richtig gut fand in den letzten Tagen, war Jung & naiv #535 mit Aladin El-Mafaalani. Der Mann ist Bildungsforscher, was wichtig ist und wo er auch richtig gut ist, was aber nicht minder wichtig ist, der Mann hat Herz und Verstand am richtigen Fleck. Kann man sich also mal anschauen, sind nur 3 Stunden. Er erzählt ziemlich gute und interessante Sachen aus seinem Lebenslauf, seinen Erfahrungen und vieles mehr.

Länger als 3 Stunden dauert es manchmal sich selbst neu zu ordnen und Projekte zu ändern, neu zu denken und Neues anzufassen. Dabei muss halt auch mal das eine oder andere weichen und beendet werden. Zeit ist nunmal begrenzt und will gut genutzt sein. Im Gegensatz zu früher, ist es für mich heute auch gar nicht mehr so dramatisch ein Projekt zu beenden oder so umzubauen, dass es faktisch beendet und neu gestartet wird.

Apropos faktisch…. Wir planen den Besuch einiger Städte in den nächsten Wochen, dazu haben wir unter anderem ein Zimmer in einer mittelgroßen Stadt reserviert in einem Hotel, in dem wir nun schon mehrere Male genächtigt haben. Wie so oft liest man auch dort auf der Webseite des Hauses, dass man immer direkt anrufen und buchen solle, weil man dann die wirklich guten Konditionen bekäme. Gut…also Anruf bei eben diesem Hotel… Ergebnis: Doppelzimmer mit Frühstück für zwei Nächte für 208,-€ … Preis bei xyz.com … man glaubt es kaum… 208€ … Irgendwas ist da nicht ganz so, wie versprochen… aber gut… Der Hotelmarkt ist ja groß…

Jens

Das COFFEEPOTDIARY ist mein ganz persönlicher Platz für Entdeckungen, Gedanken und mehr. Entstanden aus der Idee meinen Kaffeekonsum zu dokumentieren ist es mittlerweile ein Blog mit ganz unterschiedlichen Themen.

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