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Letztens im Radio… Irgendwer sprach von Kakistokratie … wer jetzt wissen will, was das genau ist, möge auf den Begriff klicken und damit zur Erklärung geraten.

Ich wiederum werde es in ein kurzes sprachliches Bild packen. Stellen wir uns einen Minister vor, der meint, es müsste eine App geben, mit der man Funklöcher im Mobilfunknetz melden könne. Wenn einer sowas in der Öffentlichkeit sagt, genau wie Flugtaxis… dann leben wir in einer Kakistokratie. Und das ist doch ein Grund zum Kopfschütteln.

Aber stellt Euch vor, Euch passiert irgendwo in der allgegenwärtigen Provinz etwas. Dann seid Ihr momentan ganz schnell zurück in den Neunzigern… ohne Handyempfang. So ganz ohne… Ohne die Chance für sich selbst oder andere Hilfe zu holen… im Jahr 2018… und ja sowas gibt es hier noch… Funklöcher… meistens genau da, wo einem mal irgendein Wildtier vors Auto rennt… im Wald… da wo es nachts dunkel und einsam ist. Genau da, wo man ein bisschen technische Sicherheit gebrauchen könnte…

Fingerabdrücke in Ausweisen und anderer Überwachungsstaatsschwachsinn sind da natürlich wichtiger…

DAS ist Kakistokratie – die Herrschaft der Schlechtesten.

Und jetzt schafft sich die SPD mit der Nahles als neue Sterbehelferin Nr. 1 endgültig ab. Gehört übrigens auch in die Kakistokratie Schublade…

Es gibt allerdings auch nette Momente… mir is da was aufgefallen gestern früh, als ich die alten Hufe ins Freie setzte um meine morgendliche Runde mit dem Paul zu drehen…

Über Nacht hatte es gewittert. Mir fiel das auf, da Regentropfen laut aufs Dachfenster prasselten und ich mich dann doch genötigt sah den Nachtschlaf zu unterbrechen und eben dieses zu schließen. Die kurz darauf folgende Blitz-Donner-Kombo war recht beeindruckend.

Wirklich interessant war allerdings dann dieser frische frühlingshafte Geruch der Luft, der sich mir dann gestern früh offenbarte. Ich weiß ja nicht, ob ihr das kennt, aber man assoziiert ja unweigerlich eben solche Gerüche mit Erlebnissen in der Erinnerung. Für mich ist dieser frische morgendliche Duft nach Erde, Pflanzen und Regen immer gleichbedeutend mit „Wandertag“. Das kommt mir immer zuerst in den Sinn, dabei habe ich nicht mal besondere Erinnerungen an diese staubigen Ausflüge zu Schulzeiten.

Gleiches passiert mir immer, wenn einer der Nachbarn mal ein Kohlenbrikett und nicht, wie alle sonst immer, ihren Hausmüll durch die Ofenheizung feuern, wenn in klarer Winterluft eben dieser Rauch meine Nase erwischt…. Das erinnert mich immer an die Winterferien bei meinen Großeltern. In der Reihenhausstraße sammelte sich gerade im Winter gern der Kohlenrauch in den kleinen Höfen hinter den Häusern.

Gestern früh war es die frische Frühlingsluft…

Apropos Radio. Der von mir bevorzugte Radiosender NDR INFO sendete vor einiger Zeit einen Beitrag übers Laufen. Und da wurde erwähnt, dass es, wenn es nicht ausschließlich über Beton oder Asphalt geht, jetzt Trailrunning heißt und nicht Joggen… Oder eben Geländeausdauertraining, wie damals beim Bund.

Und da wären wir auch irgendwie noch dahin gekommen… wer noch irgendeinen Nachweis brauchte, dass Frauen und Männer gleich Scheiße sind, der möge bitte nur mal das Handeln von Bundesverteidigungsministerin Flintenuschi betrachten…

Jens

Jens

COFFEEPOTDIARY.de | FGW

Das COFFEEPOTDIARY ist mein ganz persönlicher Platz für Entdeckungen, Gedanken und mehr. Entstanden aus der Idee meinen Kaffeekonsum zu dokumentieren ist es mittlerweile ein Blog mit ganz unterschiedlichen Themen.