Outsourcing extrem – wie Banken arbeiten

von Mai 8, 2012Lokal0 Kommentare

Eine nicht weiter genannte Bank, die den Begriff Bank nicht im Namen trägt und als deutsches Sonderkonstrukt im Argwohn europäischer Wettbewerbshüter steht, gab heute Anlass zur Verwunderung. Das Geldinstitut im schönen Vorpommern leistet sich, wie sicherlich viele andere Banken auch, den Luxus Fremddienstleister für die eigentlich vertrauensvolle Arbeit zu beschäftigen.

Folgender Vorgang:

Schwupps… Bankkarte weg. In einer Filiale des Verbundes dieser Bank in Ort A im schönen Vorpommern… Alles ein Verein wird einem weis gemacht. Jaaaaa… Grundsätzlich schon. Aber man muss dann doch in den Ort B fahren in die dortige Filiale um das Schwupps zu klären. Weil das die, na nennen wir sie mal, Hausfiliale dieser Bank ist, bei der man Kunde ist.

Die freundliche Mitarbeiterin klärt wie folgt auf. “Schwupps… Karte weg” ist eigentlich unproblematisch, wenn da nicht die Automaten von einer Firma geleert werden würden, die mit der Bank gar nichts zu tun hat, die würden die geschwuppsten Karten nämlich entnehmen und an den Kunden senden. Aha… Datenschutz ist das noch? Wann die Firma, die Karten rausholt und versendet, wisse man aber nicht. Und an eine andere Adresse senden geht nicht, weil man das der Firma nicht mitteilen kann. Warum auch immer?

Gesetzt den Fall das Schwuppsen passiert einem Tourist, der hier 2-3 Wochen ist… und der braucht seine geschwuppste Karte und dessen Hausfiliale des Mega-super-duper Bankenklüngels ist hunderte Kilometer weg… Der hat mal nen Problem… Oder Aufwand… Da könnte mehr Service sein…. Zumal es mich echt wundert, das Bankkarten so einfach von Drittfirmen aus Bankautomaten entnommen werden können.

Mir geht in dem Falle das Outsourcing defintiv zu weit. Und ich möchte nicht wissen, was über diesen Fall hinaus und die Abrechnung von Kreditkartenzahlungen noch so von Drittfirmen gemacht wird, wo wir glauben unsere gute alte Bank, der wir uns anvertraut haben, würde das für uns machen…

Und nun? Kuchen?

Jens

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