Seite auswählen

- Werbung - Produkt zur Verfügung gestellt | keine weitere Vergütung

Der Fino ist ein starker Sherry und genau wie der Manzanilla einer von der trockenen Sorte. Und so wie der Manzanilla war auch der Fino aufgrund seines trockenen Charakters ebenso eine kleine Herausforderung in der Verkostung.

Ja auch hier hieß es den Sherry erstmal runterkühlen und dann verkosten. Für den Fino wird eine möglichst kühle Trinktemperatur empfohlen, die bei 6-8 °C liegen sollte.

Also ran an den guten Tropfen… seine sehr helle Farbe ließ mittlerweile eine kleine Vermutung zu, was mich da erwarten würde.

Eigentlich Fan von deutschen Weinen, kommt der Spanier hier wieder mit all der Energie daher, die man von einem Spanier vermuten würde. Der Fino wird aus der Palomino Traube gewonnen und wird komplett vergoren, um am Ende des Prozesses hochgespritet auf 15% Alkoholgehalt zu werden und während des Ausbaus befindet sich, wie beim Manzanilla der Hefeflor auf der gesamten Oberfläche des Fino im Fass.

Während andere den Fino gerne mit zart und pikant beschrieben wird…. Nun gut, geschmackliches Empfinden ist sehr vielfältig und umfangreich… ich finde, der Fino ist mit seinen Aromen und den Mandelnoten bis hin zu Noten von Kräutern alles andere als zart… und so richtig runtergekühlt kommt das schon mal an den Gaumen wie ne Ubahn aus dem Untergrund.

Wie schon beim Manzanilla hab ich den Fino dann etwas Temperatur bekommen lassen und dann auch das nochmal angetestet. Und entgegen der Empfehlung zu möglichst geringer Temperatur, gefällt mir auch der Fino etwas milder temperiert ganz gut.

Nun ist der Fino wohl ein Spezialist als Aperitif, er ist dafür bekannt, dass er die Geschmacksknospen stimuliert und somit in der Lage ist, Gerichte und Speisen noch einmal ein bisschen zu kicken… nun, das mag ich nicht bestreiten, und auch wenn ich nicht der bin, der ein opulentes Mahl um den Sherry herumkocht… bei Tapas funktioniert das aber auch sehr gut…. Und… Schokolade… auch gern in der dunklen Version oder mit Chili Aroma…

Wie schon bei den anderen beiden Sherrys habe ich auch hier den Wein mit etwas Kunst kombiniert. In diesem Falle mit Zeichnungen und Skulpturen von Angelika Arendt aus Berlin. Angelika Arendt stellt noch bis Mitte August 2017 Arbeiten im Till Richter Museum aus. Auch hier gibt es Zeichnungen und Skulpturen zu sehen. Die in ihrem Detailreichtum und ihrer Feinheit beeindrucken und in zwei Räumen des Museums für den Besucher ein besonderes Kunsterlebnis bereithalten.

Angelika Arendts Arbeiten sind besonders spannend, weil sie wie gewachsen zu sein scheinen. Ein Bildelement bedingt dabei das oder die nächsten. So wachsen komplexe Welten, die den Blick fesseln und den Betrachter nicht selten den Ursprung suchen lassen.

Apropos Ursprung. Mittlerweile bin ich alt genug… für so ziemlich alles… oder schon zu alt dafür. Allerdings bleibt mein Hang zur guten alten Rckmusik. Und ich muss zugeben, dass mich die großen Werke des Alice Cooper durchaus angezogen haben. Allerdings reichte das Interesse nicht aus, um mir die Diskografie des ollen Schockrockers zuzulegen. Vor ein paar Tagen schnappte ich ein paar Sätze und ein paar Tonfetzen aus und zu dem neuen Album von Alice Cooper bei NDR Info auf. Und die paar Töne fand ich ganz nett.

Und so gab ich Mr. Cooper die Chance mich zu überzeugen. Gute Idee. „Paranormal“, so heißt das neue Werk des Alice Cooper, funktioniert in allen Hörumgebungen, die mir wichtig sind. Büro, Wohnraum und vor allem im eigenen Fahrzeug.

Cooper verzichtet zum Glück auf den ganzen Schnulli, der alternden Musikern einzufallen beliebt, Bob Dylan ist nach seinen Ausflügen in die Volksliedszene noch weniger für meine Ohren erträglich als sowieso schon… Cooper dagegen macht das, was er kann, guten Rock‘n‘Roll mit der Zielsicherheit, die man erwartet und die genau so sein sollte. Das klingt nach Alice Cooper.

Was bei der Bewertung eines Albums für mich immer ganz wichtig ist…ich muss es entspannt bis gut unterhalten beim ersten Mal anhören im Auto durchlaufen lassen können, ohne Songs zu weiterzudrücken. Hat bei „Paranormal“ funktioniert… und netterweise gibt es als Bonus auch noch ein paar Live Aufnahmen inkl. „Schools out“ als letztes Stück des Albums.

Und wer Lust auf ein paar Zeilen beste Cooper Aussagen haben will, wie diese hier: „Would you ever retire Alice? I do over 100 shows every year. I find that there’s a big difference between touring because you have to and touring because you want to.“ dann sei die Lektüre hier bei thecreativeindependent.com empfohlen…

Und ganz zum Schluss noch ein kurzer Tipp für entspannten, unterhaltsamen Lesestoff nebenbei: HIer hab ich mir die letzten beiden Ausgaben des BOLD Magazine bestellt. Und sie gefallen mir sehr gut. Liest sich gut, Die Fotostrecken sind gut. Kann man also mal machen….

Jens

Jens

COFFEEPOTDIARY.de | FGW

Das COFFEEPOTDIARY ist mein ganz persönlicher Platz für Entdeckungen, Gedanken und mehr. Entstanden aus der Idee meinen Kaffeekonsum zu dokumentieren ist es mittlerweile ein Blog mit ganz unterschiedlichen Themen.

Pin It on Pinterest

Share This

Teilen macht Spaß!

Zeige diesen Artikel Deinen Freunden.

Google+