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Eigentlich wäre das eher was für den Feierabend, aber ich werd das irgendwie vergessen heute, befürchte ich. Der WWF stellt die Fleischfrage!

In meiner Facebook Timeline tauchte gerade ein Aufruf des WWF auf, der in mir eher zwiespältige Gedanken aufwirft. Nachzulesen ist der Aufruf hier:

 http://www.facebook.com/photo.php?fbid=10150921140780045&set=a.247702490044.295132.218786540044&type=1

Es geht darum, die beiden größten Burger Ketten in Deutschland zu nerven, mit der Frage, ob man denn in Deutschland zuviel Fleisch konsumieren würde. Das mag vielleicht so sein, aber warum muss der WWF deswegen einen Shitstorm gegen McDonalds und Burger King lostreten wollen?

Ob das der richtige Weg ist, die eigenen Facebookkontakte aufzurufen folgendes auf die Seiten von Mc Donalds und Burger King zu posten?

“Variante 1: Hey McDoanlds/Burger King, ich habe eine fleischfrage.wwf.de an Euch: Essen wir Deutschen eigentlich mehr Fleisch als gesund ist? Was sagt Ihr dazu? Mehr Infos hier: http://fleischfrage.wwf.de/worum-gehts/fleisch-ernaehrung/

Variante 2:  Hey McDoanlds/Burger King, ich habe eine fleischfrage.wwf.de an Euch: Gibt es ein Menschenrecht auf Burger? Was sagt Ihr dazu? Mehr Infos hier: http://fleischfrage.wwf.de/worum-gehts/fleisch-hunger/”

Außer Frage steht sicherlich, dass der WWF respektable Ziele verfolgt, wie und ob das immer auch so läuft, wie man sich das als Unterstützer vorstellt, soll an dieser Stelle undiskutiert bleiben….

Was da jetzt aber angeschoben werden soll, hinterlässt bei mir einen ganz faden Beigeschmack… Der Gedanke, der sich mir da aufdrängt?

Naja, ich frage mich, welcher Schulpraktikant sich diese Aktion ausgedacht und formuliert hat… Und die Zielgruppe an Teilnehmern dieser Aktion können doch auch nur die postpubertären verklärten GutWeltOberschüler sein…

Und das ist doch dort wo wahrscheinlich die burgerverzehrende Zielgruppe sitzt… Das funktioniert doch alles nur, wenn die Zielgruppe meiner Unterstützer,  selbst schon für die Frage grundsensibilisiert ist, aber genau die wird seit Jahren von den Werbebotschaften meiner potentiellen Gegner weichgeklopft, wie die labbrigen Brötchen, die uns als Hackfleischgriff in den besagten Fastfood Ketten gereicht werden …

Und was wird das jetzt anderes bringen als der Presseabteilung von McDaonlads und Burger King ne großzügige Übungsstunde in “Diplomatische Reaktion” und “Aussitzen eines Shitstorms”?

Naja… Soviel dazu ich werd mich mal weiter meinem Tagwerk widmen…

 

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