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Wenn ich Dich jetzt nach einem Song von Taylor Swift fragen würde… beruhig Dich, wenn Dir keiner einfällt… Du gehörst dann schon mal grob zur Zielgruppe des Blogs. Irgendwann sind wir zum Glück zu alt für moderne Popularmusik und deren Präsentatoren. Das ist wohl völlig normal und nachdem ich gerade mal die Liste der am meisten runtergeladenen Songs bei Spotify analysiert habe… es ist alles gut… das muss man nicht haben… und ja, es ist richtig sich zu schämen, wenn man die Favourites des 90s Eurodance mitsingen kann.

Um hier nochmal meinen hochgeschätzten Musiklehrer zu zitieren: „Für ordentliche Musik braucht man zwei Gitarren, einen Bass und ein Schlagzeug.“ Dieser Satz und sein wohlwollender Einfluss auf meine musikalische Prägung lassen mich heute Respekt und Dank empfinden.

Wenn Du dann noch mit dem Songtextzitat „Wir kommen nicht mit offnen Händen, wir werden unsren Zorn an Euch verschwenden, uns bindet ein mächtiger Treueeid…“* etwas anfangen kannst, ja dann … 😉

Wie stand da auf einer Heckscheibe… „Es gibt Heavy Metal und Scheißdreck“ … ganz so eng würde ich das jetzt nicht fassen und trotzdem hänge ich doch eher an Musik deren Anhänger in primär schwarzer Bekleidung unterwegs sind.

Wer dann mal ne Frau sehen will, der man das düster Schwarze auch abnimmt ohne kommerziell aufgeforstete Videos dafür zu benötigen, dem sei ein bisschen gutturaler Gesang von Arch Enemys Alissa White-Gluz empfohlen…

 

Ähnlich schwierig sind so wiederkehrende Speisen, die sich jahreszeitlichen Trends unterwerfen. Ich habe in diesem Jahr genau einmal einen Grill bedient und ja sicher, der kleine Pyromane in mir erfreute sich an den offen lodernden Flammen. Das war Mitte Oktober… zum Instameet, den der Mario organisiert hatte in Altkünkendorf in der Uckermark.

Und jedes Jahr im Herbst…oder schon ab September kommt es über uns …der Geist der Kürbissuppe… diese Halloweenische Ausgeburt des Kochtopfs kann ich auch nur akzeptieren, wenn Mario oder ein ebenso sachkundiger Mensch sie zubereitet hat. Ansonsten ist Kürbissuppe die Rache der Nichtgriller, der mediale Grillersatz im November, die Contentschlampe für den ereignislosen November in diversen Blogs und Zeitschriften und wird flankiert durch Martinsgänse und Umzüge mit Laternen und anderem Schwachsinn auf dem Weg zum Weihnachtswahnsinn.

Was uns da jetzt noch gefehlt hat ist die Rezeptumstellung bei nutella und die medial allumfassende Aufregung darum. Ich hab da jetzt nur noch auf einen Brennpunkt in der ARD nach der Tagesschau gewartet. Ansonsten war ja alles da… selbst das Handelsblatt hat sich zu ner Infografik über die betriebswirtschaftlichen Einsparaspekte hinreißen lassen. Nach Jahren der stetig steigenden Preise für Haselnüsse, war es wohl nötig den Anteil an südamerikanischem oder afrikanischem Palmöl zu erhöhen, das billigst durch immer neue Plantagen in ehemaligem Regenwald produziert wird.

Und das bei einem Produkt das voll und ganz von seiner Verpackung lebt. Dieses braune Zuckerfettgemisch mit Kultstatus bei einsamen Twitterern.

Wenn schon etwas mit der Konsistenz und der Optik, über die Ihr jetzt mal ganz für Euch allein nachsinnieren könnt, aufs Brot muss, dann die palmölfreie Variante von nudossi…

*das Zitat stammt im Übrigen von den Apokalyptischen Reitern

Jens

Jens

COFFEEPOTDIARY.de | FGW

Das COFFEEPOTDIARY ist mein ganz persönlicher Platz für Entdeckungen, Gedanken und mehr. Entstanden aus der Idee meinen Kaffeekonsum zu dokumentieren ist es mittlerweile ein Blog mit ganz unterschiedlichen Themen.

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