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Die Geschichte der sogenannten taktischen Handschuhe ist eine Geschichte voller Missverständnisse.

Das größte Missverständnis dabei ist wohl, dass man meinen könnte, man kaufe Handschuhe für eine lange Zeit. Das kann natürlich der Fall sein, wenn man die Dinger nur dreimal im Jahr benutzt.

Wenn man Handschuhe allerdings so benutzt, wie ich es zu machen pflege, dann ist die Nutzungsdauer mit 18 bis 24 Monaten schon gut ausgereizt.

Das wiederum möchte ich nicht mal dem Handschuh an sich zuschreiben und wem das zu wenig ist, der sollte sich kurzfristig vor Augen führen, dass Handschuhe in ihrer normalen Nutzung Verschleißprodukte sind, wie Autoreifen.

Ich habe in den letzten Jahren verschiedene Handschuhe ausprobiert und bin von den allseits bekannten Mechanix Handschuhen mittlerweile in der etwas preiswerteren Kategorie angekommen.

Grundsätzlich gilt für mich mittlerweile allerdings Folgendes. Wenn Handschuhe, dann Vollfingerhandschuhe. Halbfingerhandschuhe sind für mich das, was der Name schon sagt. Halbe Sache. Wenn Ihr das anders seht: Schreibt es in die Kommentare.

Die letzten Mechanix haben vordergründig in der Passform nicht so optimal abgeschnitten, was natürlich auch wiederum eine so subjektive Eigenschaft ist, die einzig vom Wuchs der ollen Griffel abhängig ist. Dazu kam, dass Handschuhe in den Jugendtagen von Pauli zu seinem bevorzugten Spielzeug gehörten und diese Belastung irgendwie nicht so lange durchgestanden haben.

 

EDC tactical Handschuhe Mastodon Seibertron

Aktuell habe ich zwei Paar Handschuhe in Benutzung. Zum einen ein paar Mastodon Handschuhe, die ich gerade bei Amazon nichtmal finde, ich verlinke am Ende entweder die oder ein paar baugleiche. Auffällig bei denen ist natürlich zuallererst die Knöchelhartschale. Brauchste selten, können aber Sinn machen, wenn man mal irgendwo an der Wand langrubbelst… dazu ist bei denen positiv zu bemerken, dass der Innenhandschutz schön stabil ausgeführt ist. Der ist allerdings auch ein wenig steifer, das merkt man bei normaler Nutzung nicht sonderlich, Schließt man die Hand aber einfach mal so, dann schon.

Wie schon erwähnt, Handschuhe sind Verschleißgüter mittlerer Haltbarkeit. Bei den Mastodons löst sich mittlerweile der recht sparsam gestaltete Klettverschluss am Handgelenk, denn der ist seltsamerweise mehr geklebt als genäht. Die Dinger hatte ich mal angeschafft als Fahrradhandschuhe für den Querfeldeinbetrieb, hier leisten die Handschuhe auch gute Dienste. Das mit dem Klettverschluss nervt allerdings, nicht in der Nutzung aber so prinzipiell.

Desweiteren, zu sehen auf den Bildern links, ein Paar Seibertron Handschuhe. Dazu sei kurz eingeworfen. Bei den ganzen Namen wird es sich nur um Handelsmarken unserer chinesischer Freunde handeln. Findet man baugleiche oder sehr ähnliche Handschuhe unter verschiedenen Bezeichnungen.

Die Seibertrons haben sich bei mir nicht nur bewährt sondern auch beliebt gemacht. Sie sind leicht, geschmeidig, passen gut und tragen sich überaus angenehm. Alles in allem sind sie leichter als die Mastodons und vom Material her nicht so robust, wie die Mastodons. Als täglicher Begleiter allerdings richtig gut und tauglich. Das Griffgefühl ist sicher und präzise, die Innenhandpolsterung ist relativ weich aber recht rutschfest. Die Knöchelpolster am Handrücken sind ebenfalls weich, erfüllen aber ihren Dienst.

EDC tactical Handschuhe Mastodon Seibertron

Der Handschuh ist ein Allrounder, der sicher nicht für den Hardcoreeinsatz konzipiert ist. Schützt aber die Hände gut und hat für meine Vorderflossen eine echt gute Passform.

Die Handschuhe haben an den Handgelenken einen flachen Riemen der durch eine Öse gezogen ist und mittels Klett je nach Vorliebe angezogen und befestigt werden kann. Das wiederum hat den großen Vorteil, dass die Handschuhe wirklich gut und fest an der Hand sitzen und da bleiben wo sie sollen, an den Händen. Kleiner Wermutstropfen… Ausziehen dauert etwas länger als bei zum Beispiel bei den Mastodons. Merkt man immer mal wieder, wenn es schnell gehen soll. Prinzipiell ist diese Lösung aber die nützlichere gegenüber anderen.

Denn die Handschuhe bleiben wirklich da, wo sie sein sollen. An den Händen. Die im Vergleich weicheren Polster sind bei meinem Gebrauch kein Nachteil und das Tragegefühl der Seibertrons ist auch länger angenehm.

In beiden Modellen schwitzen die Hände nicht so schnell, was auf die verwendeten Kunstfaser- und Kunstledermaterialien zurückzuführen sein dürfte. Allerdings sollte man sich auch nicht dem Irrglauben hingeben, dass diese Handschuhe winterlichen Temperaturen trotzen könnten. Diese Handschuhe sind rein zum Schutz vor mechanischer Belastung konzipiert und ausgelegt. Für den Einsatz in kühleren Situationen sollte man sich nochmal nach Spezialisten dafür umschauen.

Wenn Ihr also auf der Suche nach Handschuhen sein solltet, dann seien Euch beide, die Mastodons für‘s Gröbere und die Seibertron für die alltäglichen Situationen empfohlen.

Welche Handschuhe empfiehlt Ihr so? Schreibt nen Kommentar.

Die Mastodons (oder baugleiche) bei Amazon*

Hier den Mastodon ähnliche Handschuhe mit besserer Handgelenksfixierung.

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Jens

Jens

COFFEEPOTDIARY.de | FGW

Das COFFEEPOTDIARY ist mein ganz persönlicher Platz für Entdeckungen, Gedanken und mehr. Entstanden aus der Idee meinen Kaffeekonsum zu dokumentieren ist es mittlerweile ein Blog mit ganz unterschiedlichen Themen.

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