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Willkommen in der BZONE. Nein, ich fang jetzt nicht an über Games zu bloggen. Es geht immer noch um den anderen Jungskram. Der Sommer neigt sich dem Ende zu, ich bin demnächst ne Woche im Urlaub und kümmere mich da um das neue Projekt namens „Le Gnac“.

Aber auch hier im Coffeepotdiary wird es weitergehen. Noch ist da genug Whiskey und anderer cooler Stuff im Schrank….

Fangen wir mit dem an, was erst vor kurzem in meinen Schrank gewandert ist. Und ja es ist nicht „Die Bzone“ sondern „DER BZONE“…

Andreas Metzler und Christian Mludek werden mir das kleine Wortspiel am Anfang nachsehen, hoffe ich jedenfalls.

Wie ich an den Bzone gekommen bin… bei Instagram gab es einen Story-Post in dem sich die Bzone Macher mutig ins Getümmel warfen und Verrückte, wie mich, zum Tasting herausforderten. Nun ja… ich lass mich ja bei sowas nicht lange bitten…

Dann hab ich erst mal die Webseite der beiden durchforstet. Wer macht da was.

Bzone ist ein Weizen/Roggen-Brand. Mehrfach destilliert aus ausgesuchtem Getreide der nach der Destilation hochprozentig vorliegt und dann mit Quellwasser auf 38 Vol.% herunterverdünnt wird. Zum Herstellungsprozess gibt es ein paar detaillierte Sätze auf der Webseite.

Korn hat zwei Probleme. Einmal das landläufige Image der Billigspirituose, was einen enormen Marketingaufwand bedeutet, wenn man Korn positiv in das Bewusstsein des Konsumenten rücken will. Und dann hat Korn kaum Geschichten zu erzählen. Anders als Gin, dem man ja irgendwelches Gemüse und Kräuterzeug in seiner exotischsten Art beimengen kann… wobei natürlich jedes Kraut von den mindestens 200 Jahre alten Kräutermütterchen des letzten Dorfes hinter dem großen Wald gesammelt wird. Und Whiskey kannste halt auch ordentlich mit Story vollzimmern… und wenn es die Dielen im Warehouse sind, die ihr ganz besonderes Aroma durch die Fasswände an den Whiskey abgeben…

Und dann kommt Korn… Weizen, Roggen… Destillation… nochmal Destillation… Abfüllung…Trinken… bitte, danke, das war‘s… da musste erstmal ne gute Story haben, die du um den Korn drumbaust… Da musste dann schon mit Liebe kommen, mit der Du die Körner aus den Ähren streichelst, bevor du sie handverliest und zu Korn destillierst…

Bei „Gin und Whiskey konnten sich in den letzten Jahren wieder etablieren und ihre ganze Diversität entfalten. Jetzt ist es an der Zeit, den Doppelkorn aus der Vergessenheit zurückzuholen…“ hatten sie mich endgültig. Da stimme ich den Bzone Machern vollkommen zu. Es wird Zeit den Übertrends etwas entgegenzusetzen und ein wenig Diversität in die Bars zu bringen…

Und spätestens seit meiner eingehenden Beschäftigung mit dem (Doppel-)Korn in meinem Post zum Grumsiner oder Nordhäuser Doppelkorn, kann ich gerade auch hier und vor allem für die Enthusiasten wie die Bzone Macher gesteigertes Interesse entwickeln.

Der Bzone kommt in einer schwarzen blickdichten Flasche. Schön zugekorkt und mit hübschen Etikett…. Ja, ich bin auch Etikettenkäufer, das geb ich ehrlich zu. Der äußere Auftritt des Doppelkorns passt also schonmal…die Webseite übrigens auch. Die ist gut gemacht, sauber strukturiert, nicht der absolute Brecher, aber bodenständig und zeitgemäß.

Nun ist die Frage, was kommt da ins Glas und wie konsumiert man den Bzone am besten. Wie immer muss der Testkandidat gekühlt und bei Zimmertemperatur ins Tastingglas und dann an die Nase und an den Gaumen… Dass man den Bzone auch zur Anreicherung diverser Mixgetränke nutzen könnte, dürfte vorneweg klar sein.

Aber…. Bevor man mixt oder wenn man überhaupt mixt… egal… den Bzone muss man pur probieren. Also Flasche auf und ins Tastingglas den Doppelkorn.

Und da ist er, dieser feine, lässige Duft eines exzellent gebrannten Doppelkorn. Nichts brenniges oder sprittiges in der Nase. Ich würde sagen, da ist ganz dezent etwas Zitrus und durchaus leicht blumig, dabei aber direkt und ehrlich.

Am Gaumen und auf der Zunge hält der Bzone, was man von einem hochwertigen Doppelkorn erwartet. Mild, weich und dabei straight wie ein Doppelkorn sein kann und soll. Mit einer dezenten süßen Note. Hochwertige Korns sind in ihren Aromen nicht sonderlich komplex dafür ehrlich und gerade heraus.

Im Abgang ist der Bzone wunderbar weich. Das ist halt ordentliche Destillierarbeit, die da ins Glas kommt. Klar und ehrlich und überhaupt überzeugend. Und das sowohl aus dem Kühlschrank als auch ungekühlt aus dem Barschrank. Hier bin ich sogar dafür, dass man den Korn gern bei Zimmertemperatur pur probiert, weil natürlich die Aromen präsenter sind. Damit gewinnt der Bzone einen besonderen Sympathiepunkt für den weichen Abgang und ist sicher KEIN Rachenputzer.

Alle Infos zum Bzone gibt es auf der Webseite. Beziehen lässt sich der gute Stoff auch direkt.

Jens

Jens

COFFEEPOTDIARY.de | FGW

Das COFFEEPOTDIARY ist mein ganz persönlicher Platz für Entdeckungen, Gedanken und mehr. Entstanden aus der Idee meinen Kaffeekonsum zu dokumentieren ist es mittlerweile ein Blog mit ganz unterschiedlichen Themen.

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Bzone Doppelkorn
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