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Die meisten wissen es. Ich bin eher Freund von einem handlichen feststehenden Messer wenn es um die Wahl zwischen diesem und einem Klappmesser geht. Es gibt allerdings immer gute Gründe für ein Klappmesser. Bei meinem ständigen Begleiter dem Lansky World Legal von Mikkel Willumsen sind es praktische Gründe.

Bei dem Mercator von Otter Messer sind es rein nostalgische Gründe. Ich hab das K55K in die Messersammlung übernommen, weil es für mich einen Klassiker des Solinger Messerhandwerks darstellt.

Außerdem hab ich gerade einen kleinen Faible für die ganz einfachen und schlichten Klappmesserchen, die man so immer wieder zu sehen bekommt. Diese wiederum sind auch preislich erschwinglich und passen somit ganz prima ins Coffeepotdiary. Denn immer noch stelle ich am liebsten Dinge vor, die man sich einfach mal so zwischendurch gönnen kann. Bei einem Preis von 34,00€ erfüllt das K55K diese Vorgabe.

Das Messer wird von Otter-Messer in Solingen hergestellt und hat in der hier vorgestellten Ausführung eine Klinge aus rostfreiem 1.4034 Stahl.

Das Messermodell hat eine lange Geschichte. GIs brachten dieses Klappmesser nach dem 2. Weltkrieg aus Deutschland in die USA und es bekam dort einen ganz ausgezeichneten Ruf als „Black Cat Knife“.

Das Messer besitzt einen Griff aus Stahl, in den das Logo eingestanzt ist, wird pulverbeschichtet und das Logo wird, wie früher, per Hand ausgemalt.

Die Klinge ist 90mm lang und ca 2mm stark und von sehr schlanker Silhouette. Sie hat schon im Auslieferungszustand eine schöne Schärfe und braucht erstmal nicht nachgeschärft zu werden.

Klinge, Hebel und Feder sind eingenietet und auch der kleine Bügel, der als Fangriemenöse fungiert ist angenietet.

Apropos Feder und Hebel. Die Klinge rastet in geöffnetem Zustand ein und kann mittels Druck auf den Hebel an der Griffoberseite wieder gelöst werden. Alle weiteren Informationen, was dies für das Führen eines solchen Messers heißt, sollte der Fangemeinde geläufig sein.

Das K55K wiegt schlanke 74 Gramm und ist alles in allem auch nur 4mm stark.

Einen kleinen Kritikpunkt hab ich allerdings auch. Die Klingenspitze kratzt im zusammengeklappten Zustand im Griff. Das kann natürlich gewollt sein, damit die Klinge gut im Griff sitzt, fiel mir halt nur auf und ist natürlich für die Schärfe der Klingenspitze nicht ganz ideal.

Neben der Katze sind auf dem Griff noch K55K eingeprägt. Das K steht dabei für Kaufmann, dem ursprünglichen Hersteller des Messers. Die 55 steht für Hochstraße 55 und bezeichnet die ursprüngliche Firmenadresse des Herstellers. Das zweite K, das spiegelverkehrt eingeprägt ist, steht für Katze, also dem Symbol unter dem das Messer berühmt geworden ist.

Ich mag diese Messer wirklich sehr. Das Design und die Ausführung als reines Gebrauchsmesser sind einfach klassisch. Das sind genau die Messer, die wir meistens noch von unseren Großvätern, Vätern und Onkeln kennen, die immer so eins oder ein ganz ähnliches Messer in der Hosentasche hatten und das als alltägliches Hilfsmittel und Werkzeug diente.

Da fällt mir ein Spruch meines Mathelehrers ein, den er damals Anfang der 90iger öfter mal brachte: „Jeder Mann sollte ein Taschenmesser in der Hosentasche haben.“ Genau das ist heute wohl undenkbar, aber das ist einer der Sprüche, die einen dann doch irgendwie prägen. Und so sollte ein kleines Klappmesser wohl wirklich als ständiger Begleiter immer mit dabei sein. Karton, Schnur oder Klebeband, es gibt immer irgendwas, was geschnitten werden muss oder geöffnet oder angespitzt oder oder oder…

Und so ein Klassiker, wie das Black Cat Knife wäre doch ganz wunderbar dafür geeignet…

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Jens

Jens

COFFEEPOTDIARY.de | FGW

Das COFFEEPOTDIARY ist mein ganz persönlicher Platz für Entdeckungen, Gedanken und mehr. Entstanden aus der Idee meinen Kaffeekonsum zu dokumentieren ist es mittlerweile ein Blog mit ganz unterschiedlichen Themen.