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Zwischen all den Whiskeys im Schrank sind einige Budget Whiskeys dabei, die ich einfach gut finde.

Pennypacker

Starten wir gleich mit dem wohl krassesten Kandidaten unter den hier vertretenen Whiskeys. Der Pennypacker ist ein absoluter Knaller. Der klassische Bourbon wird in den USA von Heaven Hill produziert und kommt dann in Großgebinden nach Europa, wo er speziell für REWE für den deutschen und österreichischen Markt in Flaschen gefüllt wird. Und dabei kommt dann erst der Pennypacker raus. Heaven Hill als Großproduzent liefert dabei absolute Top Ware.

Der Pennypacker schmeckt so, wie man sich einen ordentlichen Bourbon vorstellt. Die Lagerung in ordentlich ausgekohlten Fässern ballert dem Whiskey rauchiges Aroma in die Innereien, das man sonst heute vergeblich sucht. Als Massenprodukt ist der Pennypacker weniger gefällig als der andere Bourbon mit weißem Etikett.

Dazu kommen Karamell- und Vanillenoten. Alles in allem ist der Pennypacker am Gaumen mild, süß und wenig konzentriert. Ein absolut genialer Budget Bourbon, der in keinem Whiskeyschrank fehlen darf. Geht auch immer in Ginger Ale.

Der Pennypacker geht für unter 15€ über den Ladentisch. Und was man so auch nicht erwarten würde…. Das Packaging des Bourbons ist der Knaller, Flasche und Etikett machen sich gut im Regal.

Speyburn Bradan Orach

Und gleich noch so ein Knaller. Der Speyburn Bradan Orach war das Ergebnis eines Besuches bei Aldi, allerdings bekommt man den jungen Single Malt auch bei diversen anderen Händlern.

Der Single Malt aus Speyside ist genau das, was mich Bourbonfreund zum Schotten greifen lässt. Der Whisky ist jung, leicht und fruchtig. Der ist einfach nur nice.

Die Farbe ist, natürlich dem jungen Alter geschuldet recht hell und in der Nase ist der frisch, blumig und fruchtig. Dazu kommen am Gaumen grüne Äpfel, Honig und Malz.

Und dafür, dass der aus der Jugendabteilung des Speyburn Lagerhauses stammt hat der Bradan Orach einen langen Nachhall.

Die Verpackung im Zylinder sorgen zudem neben den inneren Werten auch dafür, dass man den mal gepflegt irgendwo hin mitnehmen kann … so als Geschenk…

Four Roses Bourbon

Der Standard Four Roses hatte seinen Auftritt ja schonmal in einem Einzelpost. Meine Meinung von damals hat sich bis heute nicht geändert.

Die Vier Rosen sind auch heute noch in meiner Top 5 Liste. Der Bourbon kommt aus Lawrenceburg, Kentucky. In der Four Roses Destillerie wird auch für andere Marken produziert, die Four Roses Bourbons sind für mich tolle Produkte.

Die Details erfahrt Ihr in meinem anderen Post. Kurzgefasst aber nochmal. Der gelbe Four Roses wird aus 10 verschiedenen Bourbons geblendet und lagert dann für 3 Jahre in den bekannten und vorgeschriebenen Weißeichenfässern.

Die Standardvariante ist geschmacklich natürlich auch eher leicht, floral und fruchtig. Birne, Honig, Gewürze … und dazu ein bisschen Apfel… das passt alles ganz wunderbar.

Und auch wenn der Bourbon gern zum Mixen genommen wird. Pur geht der auch…

Und das zum Knallerpreis so um die 15€

Jim Beam Double Oak

Über den weißen Jimmy wollen wir uns mal ausschweigen, unverständlich, dass es wirklich noch so zu sein scheint, dass der in der Gastronomie Standard zu sein scheint? Warum? Darüber wollen wir uns mal nicht weiter auslassen… oder an anderer Stelle. Beam Suntory macht aber auch ganz gute Bourbons…

Der Double Oak gehört für mich dazu. Nach der Erstlagerung in ausgeflammten Eichenfässern, kommt der Bourbon für eine zweite Lagerzeit in ein frisches ausgeflammtes Fass. Somit hat der Bourbon Zeit auch aus dem zweiten Fass die Aromen zu lutschen.

Das führt natürlich zu einem Bums im Aroma, dass man erstmal mögen muss. Der Bourbon bekommt natürlich durch die heimeliche Doppellagerung auch eine intensivere Farbe und reiche Aromen. Da sind natürlich die typischen Karamell- und Vanillenoten ballern in Kombination mit der gerösteten Eiche…

Die doppelte Lagerung schreit natürlich Eiche, Eiche, Eiche…. Aber das ist immer noch stimmig. Ach und Toffee ist da auch noch zu schmecken.

Der Double Oak sucht sich seine Fans aus. Die müssen natürlich was abkönnen. Die Aromen sind für nen Bourbon natürlich dominant und auffällig.

Und genau das bringt ihn auf die Top 5 Liste.

Preislich fliegt der Double Oak schon über der 20€ Linie.

Old Grand Dad

Der Großvater ist ein absoluter Kult Bourbon, so seh ich das jedenfalls. Und das Tröpfchen stammt auch aus der Familie Beam Suntory. Uuuuuuund…. Das gute Zeugs hat auch Geschichte… Basil Hayden hat ein altes Familienrezept mit erhöhtem Roggenanteil genommen und daraus Old Grand Dad gemacht.

Hier kennt den Bourbon kaum jemand, dabei zählt der zu den Top 10 in den Verkäufen. Alle weiteren Details gibt es im Einzelpost zum Old Grand Dad.

Was man allerdings suchen muss, ist die abgebildete Flasche. Oft bekommt man den Whiskey nur in Standardabfüllungen. Die abgebildete Flasche macht was her. Und da Whiskey ja als Medizin über den Tisch ging, früher…ist die Flasche mit dem großen Naturkorken einfach passend.

Fasst man den Geschmack zusammen…kommt man kurz und knackig auf „mittelschwer“. Der erhöhte Roggenanteil in der Rezeptur mach den Opi feiner aber auch würziger als andere Bourbons. Was da natürlich immer ins Glas, dann in die Nase und schließlich an den Gaumen kommt sind die Bourbontypischen Vanillearomen und natürlich Eiche und Würze mit einem Hauch von Zimt am Gaumen… und nicht zu vergessen sind Karamell, Würze und natürlich der Roggen…

Der Old Grand Dad kommt auch in der 20€ Liga daher und ist für mich unbedingt in der Favoritenliste.

Und um noch mal am Ende ein bisschen zu provozieren… es spricht auch nichts dagegen eine Flasche Standard Jack Daniel‘s im Schrank zu haben…